Frank Lori
Arbeiten
* 1978, arbeitete nach Schulabschluss frei gestalterisch in Boston, bevor er nach seiner Rückkehr nach Deutschland, ab 2002 in Dresden und später an der RMIT Melbourne/Australien bis 2007 Produktdesign studierte.
Bereits im Studium fiel sein philosophischer, experimenteller, häufig kritisch hinterfragender Gestaltungsansatz auf.
Nach Arbeiten wie dem "synesthesia-projekt" (2005) mit Prof. Malte Wagenfeld , sowie verschiedenen Praktika, unter anderem beim Münchner Lichtdesigner Ingo Maurer im Jahr 2004, entwickelte und festigte sich dieser letztlich zu einem klar erkennbaren Stil.
Viele seiner Arbeiten bewegen sich nah an der Grenze zur Kunst und lassen diese zeitweise verschwimmen. Als ein Teil jener Bewegung aber, die sich das gegenwärtige Phänomen der Vermischung von Kunst und Design "...zu oft unkritisch zunutzen macht", sieht er sich nicht.
Gutes Design sollte mehr bieten als eine symbolische, ästhetische oder gar "sakrale" Funktion. Leider wird Design in seinen Funktionen und Qualitäten zu oft falsch interpretiert. Es nimmt sich selbst zu ernst oder wird auf die falschen Werte reduziert. Dabei ist Design deutlich mehr als Formgebung und Gestalt. Design gestaltet direkt und indirekt Lebensprozesse, nimmt Einfluss auf sie und wird wiederum von diesen geprägt.
Gutes Design ist somit nie ein Monolog. Die Balance zwischen der leicht erfassbaren Oberfläche, also dem direkt emotional Wirkenden, und der still "darunter liegenden" praktischen Funktion, sowie zwischen ökonomischen Zwängen und ökologischer Verantwortung, dies ist die eigentliche Kunst am Design.
Relevante
Ausstellungen
- Keine
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